|
COMAdat
Dateitransferprogramm
Programmeigenschaften
Das
Programm läuft unter MS-Windows (ab Version 3.1) und realisiert wahlweise das
Zusammenwirken eines Arbeitsplatzrechners mit einem Betriebsdatenerfassungsprogramm der
Programmfamilie COMA oder mit dem Energy Control System (ECS)
auf Basis von Summenstationen des Typs U1600 der GOSSEN-METRAWATT GMBH. Die
Datenübernahme ist mit und ohne MODEM möglich. Es können Dateien vom und zum
Vorortrechner, Befehle zum COMA-Programm, Informationen über das
Dateisystem des COMA-Rechners und die ECL-Befehle
(Energie Control Language) der
Summenstation bearbeitet werden. Darüberhinaus kann COMAdat die
COMA-Standarddateien verarbeiten, tabellenartig darstellen und in ein
unter MS-EXCEL lesbares Format konvertieren.
Das Programm COMAdat führt stets den aktiven Teil der Anwahl
durch. Die Anwahl kann entweder zu jedem Zeitpunkt per Hand oder automatisiert einmal
täglich zu einem festen (durch den Nutzer frei wählbaren) Zeitpunkt (z.B. in der Nacht)
ausgeführt werden. Die Auftragsliste kann bereits vor Anwahl der Gegenstelle
zusammengestellt werden, so daß sich die Verbindungsdauer auf das notwendige Maß
beschränkt. Alle Aktivitäten des Programmes werden im Hintergrund protokolliert.
Programmoberfläche
Das Programm besteht aus einem allgemeinen Programmrahmen, unter dem eine beliebige Anzahl
von Funktionsfenstern geöffnet und verwaltet werden können. Diese Funktionsfenster
beinhalten die wesentlichen Eigenschaften einfacher Textverarbeitungsfenster mit der
Möglichkeit der Texteingabe, des Ladens und Speicherns von Dateien sowie des Druckens der
Fensterinhalte. Prinzipiell stehen zwei Typen von Fenstern zur Verfügung:
 |
COMA/U1600-Anwahl-Fenster |
|
 |
COMA-Konvertierungs-Fenster. |
|
Das Anwahl-Fenster verwaltet die MODEM-Parameter und das Anwahlverzeichnis der Teilnehmer,
das vom Nutzer nach Belieben ergänzt werden kann. Ein Anwahldatensatz enthält neben den
normalen Einträgen des Adressaten auch Informationen darüber, ob, wann und in welchem
Umfang Daten automatisiert zu übertragen sind.
Darüberhinaus bietet das Programm die Möglichkeit zur Konvertierung der
COMA-Standarddateien in ein Format, welches unter MS-EXCEL weiterverarbeitet werden kann.
Die konvertierten Daten werden dazu zunächst am Bildschirm dargestellt.
Vom Hauptfenster wird eine serielle Schnittstelle verwaltet, die frei (im Rahmen der unter
Windows installierten Hardware) gewählt und parametriert werden kann. Da theoretisch
beliebig viele COMA-Anwahl-Fenster gleichzeitig geöffnet sein können, die quasi zur
selben Zeit (bedingt auch durch die Automatik-Anwahlfunktion) mit einem COMA-Rechner zu
kommunizieren wünschen, verwaltet das Hauptfenster die Anfragen in einer Warteschlange
und entscheidet nach der Reihenfoge der Anmeldung, wann ein neuer Versuch zur Anwahl eines
COMA-Rechners gestartet wird. Die Anwahl verläuft zeitlich gestaffelt im Rahmen der
parametrierten Anwahldauer und Pausenzeit.
Konversationsmöglichkeiten
des Programmes
Es bestehen
folgende Möglichkeiten zum Austausch von Daten und Befehlen mit dem Programm COMA:
Befehle werden immer in der Reihenfolge abgearbeitet, in der sie in die
Warteschlange aufgenommen worden sind. Erst wenn das Programm einen Befehl als
vollständig bearbeitet erkannt hat, wird der nächste Befehl zur Gegenseite übertragen.
Die Sinnfälligkeit der Befehle in Abhängigkeit vom gewählten Partner wird durch das
Programm geprüft und gegebenenfalls werden inkompatible Befehle ausgesondert.
Anwahlmöglichkeiten
des Programmes
Eine Anwahl
kann jederzeit vom Programmnutzer durchgeführt werden, indem der entsprechende Datensatz
selektiert und der Schalter Anwahl betätigt wird. Darüberhinaus ist es
aber auch möglich, das Programm im eigenen Regime handeln zu lassen. Dazu müssen die
Startuhrzeit und der Umfang zu übertragenden Daten festgelegt werden. Das Programm COMAdat
agiert dann selbständig.
Die
Abbildung zeigt den Aufbau eines Anwahldatensatzes, der aus folgenden Feldern besteht:
 |
Das Textfeld Kürzel dient zur eindeutigen Unterscheidung
der Anwahldatensätze. |
 |
Das Textfeld Name beschreibt den Standort der Gegenseite. |
 |
Das Textfeld Telefonnummer legt die Nummer fest, über
die eine Gegenseite angewählt wird. |
 |
Das Ankreuzfeld Nullmodem legt fest, ob die Anwahl per
Modem (Standard) oder als direkte Verbindung per Nullmodemkabel erfolgen soll. |
 |
Das Ankreuzfeld U1600 legt das Datenprotokoll und den
zulässigen Befehlsvorrat fest (Standard ist COMA), über den mit einem
Partner kommuniziert werden kann. |
 |
Die Ankreuzfelder DATEIEN (*.TLE, *.TBE ... *.TAG) legen
fest welche Dateien im Automatikbetrieb vom COMA-Rechner geholt werden. |
 |
Das Textfeld Befehlsdatei legt unter der Bedingung, daß die Gegenseite
eine U1600-Summenstation ist, fest, aus welcher Datei COMAdat
die ECL-Befehle liest. Die ECL-Befehle
sind zeilenweise in dieser Datei zu hinterlegen. Zum Editieren kann ein normaler
ASCII-Editor verwendet werden. Die Antwortdaten der Summenstation werden in eine Datei
geschrieben, deren Namen aus dem Anwahlkürzel und dem aktuellen Datum generiert wird
(z.B. MU1910.ERG - wenn die Datenübertragung am 19. Oktober
unter dem Kürzel MU stattfand). |
 |
Das Textfeld Uhrzeit gibt die Uhrzeit an, die den
automatisierten Datenaustausch startet. |
 |
Das Textfeld Versuche legt die Anzahl von Versuchen fest,
die unmittelbar hintereinander ausgeführt werden, falls ein Anwahlversuch zunächst
scheitert. |
 |
Das Textfeld Abstand legt die Pause in Sekunden fest,
bevor der nächste Anwahlversuch beginnt, falls eine Verbindung nicht sofort eingerichtet
werden kann. Kann die Verbindung auch nach Ablauf der Maximalzahl vorgegebener Versuche
nicht erfolgreich aufgebaut werden, wird eine längere Pause eingelegt. Weitere sich in
der Warteschlange befindliche Anwahldatensätze werden zunächst abgearbeitet, bevor
entsprechend dem in den Modemparametern vorgesehenen Regime ein erneuter Versuch gestartet
wird. |
|
|